Eine geisterfüllte Zeit,
umgibt die Kirche, die Christen in diesen Tagen.
Pfingsten ist nicht nur ein kalendarisches Fest. Pfingsten ist die Bitte um den Heiligen Geist, ist das Sammeln im Hl. Geist, ist geistbewegt.
Schon schade, dass wir dies nur um Pfingsten herum so feiern.
Ist der Geist Gottes mit seiner Fülle nicht immer bei uns?
Lassen wir uns vom Geist Gottes anrühren und bewegen?
Spüren wir in unserem Glaubensleben, dass es Gottes Geist ist der uns bewegt?
Komm du Lebensspender Heiliger Geist, der in uns die Totenstille zerreißt,
komm zu Säuseln und entfach den Sturm tief in uns, durch uns, mit uns.
Du sprichst tausen Sprachen, damit wir erwachen,
du schärfst unsere Sinne, lenkst unsere Stimme,
lehrst uns zu verstehn,
Gottes Wege zu geh´n.
So heißt es in einem Lied.
Ein sehr schöner Text. Komm du lebensspender Hl. Geist.
Ja bitte komm und lass uns Dich spüren.
Dies wünsche ich Euch und Ihnen, dass Pfingsten wiedereinmal bewusst macht, dass der Heilige Geist, lebensspendender Geist ist. Er hilft uns tiefer zu sehn, tiefer zu glauben, intensiver zu leben.
Möge die Fülle des Hl. Geistes uns immer wieder in Bewegung bringen.
Ihr / Euer Diakon Johann Graf, Ministrantenreferent im BJA Regensburg
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drei-einig * drei-faltig
der * die * das
ich * du * wir
vater * sohn * geist
anfang * heute * ende
(Frank Reintgen)
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Du bist Gott. Mein Herr und mein Gott.
Gott, der allmächtige, dreieinige Erlöser.
Mein Erlöser, mein Retter und Lebensspender.
Du bist Christus, Sohn Gottes, Sohn der Menschheit.
Du bist die konkret gewordene Liebe, mein Ein und Alles.
Du bist der Bräutigam, mein Bräutigam, und Du kommst zu mir.
Du bist der Heilige Geist,
Weisheit, Wort, alles durchdringend.
Feuer und Sehnsucht, das alles bist du.
(Sabine WEiß)
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04/03/10
Halleluja Jesus lebt!
so tönt es wieder in den Kirchen. Nach der tiefgreifenden Liturgie des Leidens und Sterbens hat uns die Liturgie der Osternacht ergriffen. In diesen Tagen ertönt wieder das feierliche Halleluja.
Ostern ist unser Fest des Glaubens.
Ostern ist unser Fest der Freude.
Ostern ist unser Fest des Lebens.
Und doch haben scheinbar viele Menschen in Deutschland den Bezug zu Ostern und zur Auferstehung von Jesus Christus verloren.
"Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, um wieder neu Christen zu werden, durch einen ständigen Prozess des inneren Wandels und des Fortschreitens in der Erkenntnis und in der Liebe Christi." Papst Benedikt, 2007
Fastenzeit = Wandlung, Verwandlung, Veränderung
Deshalb sind die nächsten Wochen für jeden Christen eine Herausforderung und zugleich eine Einladung.
Ausgangspunkt sollte unser Leben sein.
Du musst es in den Blick nehmen,
Bilanz ziehen,
überprüfen,
und reflektieren.
Dann stell Dir die Frage: Hilft es mir, meinen Weg zu finden und zu gestalten?
Fastenzeit, will einladen, das Radar auf Wesentliches zu lenken. Es geht darum, ob ich mein Leben im Griff habe oder ob das Leben mich im Griff hat.
Deshalb suche die Nähe Christi - damit meine ich Gebet und Dialog mit IHM.
Suche die Stille und lass die Stille sprechen. Nur täglich ein paar Minuten Stille!
Such Dir etwas, womit Du anderen Menschen Freude machst oder hilfst.
Lass Dich auf die Liturgie der Kirche ein.
Wenn Du so ins Trainingslager gehst, wirst Du kleine Veränderungen an Dir bemerken.
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Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist, ich wurde ein Hörer.
Ich meinte erst, Beten sei Reden. ich lernte aber, dass Beten nicht bloß Schweigen ist, sondern Hören.
So ist es: Beten heißt nicht, sich selbst reden hören, beten heißt, still werden und warten, bis der Betende Gott hört.
(Sören Kierkegaard)
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Ich bin die Wahrheit,
ihr sucht mich nicht.
Ich bin das Leben,
ihr wollt mich nicht.
Ich gehe vor euch her,
ihr folgt mir nicht.
Ich bin euer Gott,
ihr betet nicht.
(Inschrift an einem alten Wegkreuz)
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Herr und Bruder Jesus Christus.
Du hast uns deine Freunde genannt.
Du hast für uns das Größte getan, was ein Freund für deinen Freund tun kann:
du hast dein Leben für uns gegeben.
Lass mich deine Freundschaft erkennen und annehmen.
Ich will Antwort geben auf deine Freundschaft mit meinem Leben.
Gib uns die rechten Worte ein, wenn wir beten.
Lass uns beim Beten mit dir sprechen wie mit einem guten Freund.
Hilf uns, dass wir dir in dem geringsten unserer Brüder
unsere Freundschaft beweisen.
Lass uns deine Gegenwart erfahren in der heiligen Eucharistie
Weil du uns die Hand deiner Freundschaft reichst, wollen wir sie ergreifen.
Weil du unser Freund bist, sind wir gerettet.
(Norbert Hoffmann)
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Aus der wahren Quelle trinken.
Mit diesem Motto machen sich tausende Jugendliche nach Rom auf. Alle fünf Jahre findet die Internationale Ministrantenwallfahrt statt.
Aus der wahren Quelle trinken - Da steckt so vieles drin.
Es gilt die wahre Quelle zu entdecken. Christlich gesagt: In der Taufe, wird uns diese Quelle geschenkt. Der dreifaltige Gott verbindet sich mit uns. Auf diese Quelle werden wir getauft. Diese Quelle wird uns immer wieder begegnen. In jedem Sakrament berührt uns diese wahre Quelle. Gott lädt uns ein, dass wir zu IHM kommen, um uns stärken zu lassen.
Die wahre Quelle, gibt uns Kraft unser Leben zu leben.
Die wahre Quelle, schenkt uns Hoffnung für dunkle Zeiten.
Die wahre Quelle, stärkt uns in unserem Glauben.
Machen wir uns immer wieder auf den Weg zur Quelle.
Machen wir uns immer wieder auf, um Gott zu suchen, zu begegnen und uns stärken zu lassen.
Aus der wahren Quelle trinken - damit wir das neue Schul- und Arbeitsjahr
gut bewältigen,
damit wir unseren Dienst glaubensstark und gotterfüllt ausüben können.
Johann Graf, Ministrantenreferent
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Gott, dieser Tag und was er bringen mag,
sei mir aus deiner Hand gegeben:
du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Du bist der Weg: Ich will ihn gehen.
Du bist die Wahrheit: Ich will sie sehen.
Du bist das Leben: Mag mich umwehen Leid und Kühle, Glück und Glut,
alles ist gut, so wie es kommt. Gib dass es frommt!
In deinem Namen beginne ich. Amen
(Hubertus Halbfas)
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M A N C H M A L
für einen Augenblick halte ich ein,
mitten im Trubel des Tages,
schließe meine Augen und meine Ohren
und bin einen Augenblick glücklich;
Ich bin nicht allein du bist da, mein Gott!
Mittendrin.
(Christa Weiss)
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Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat,
dass sie sich damit plagen.
Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit,
auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt;
nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut,
weder Anfang noch Ende.
(nach Kohelet 3,1.10-11)
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Der Osterfestkreis endet mit einem Höhepunkt. Dem Fest der Geistsendung.
Mit FLAMMEN, STURM und viel ENERGIE,
werden plötzlich stumme Menschen in Bewegung gebracht.
Pfingsten ist das "Mut-mach-Fest"!
Manchmal glaube ich, dass wir in unserer Zeit, eher den Mund halten als begeisternd von dem zu erzählen was uns bewegt, was uns Kraft gibt, was uns erfüllt.
Glaube, das ist Dynamik und Leben. Das kann in den Schrifttexten von Pfingsten deutlich werden. Gott schenkt uns seinen Heiligen Geist, seine schöpferische Kraft, seinen Anstifter zum Guten.
Bitten wir Ihn immer wieder, dass ER uns anhaucht mit seinem Heiligen Geist. Dass Gott uns erfüllt mit Leben, Licht und Glut. Mit neuer Kraft zum Glauben uns begeistert.
Komm Heiliger Geist,
entzünde die Herzen deiner Gläubigen.
Komm Heiliger Geist,
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
der Seele Salbung höchstes Gut.
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Der Heilige Geist ist selten bequem und nie ohne Überraschung,
dagegen häufig von Skandal begleitet. (Ernst Käsemann)
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Komm, Heiliger Geist, heilige uns.
Erfülle unser Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben.
Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selber davon zum Lichte werden, das leuchtet und wärmt und tröstet.
Lass unsere schwerfälligen Zungen Worte finden, die von deiner Liebe und Schönheit sprechen.
Schaffe uns neu, dass wir Menschen der Liebe werden, deine Heiligen, sichtbare Worte Gottes,
dann werden wir das Antlitz der Erde erneuern, und alles wird neu geschaffen.
Komm, Heiliger Geist, heilige uns,
stärke uns, bleibe bei uns.
(Aus der Ostkirche)
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Von Christus im Herzen berührt zu sein; den Ton seines Wesens, den Klang seiner Stimme, die Innigkeit seines Meinens zu empfinden; zu ahnen, was es heißt, dass ER um unseretwillen gekommen und in Liebe hergewendet ist, es erwidern und daraus leben zu können - das ist die Gabe des Heiligen Geistes.
(Romano Guardini)
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Nahe wollt der Herr uns sein, nicht in Fernen thronen.
Unter Menschen wie ein Mensch hat er wollen wohnen.
Überall ist er uns nah, menschlich uns zugegen.
Unerkannt kommt er zu uns auf verborgnen Wegen.
Gott von Gott und Licht vom Licht, der die Welt hütet,
ist in menschlicher Gestalt unser aller Bruder.
tut einander Gutes nur, so wie er geduldig;
bleibt um seinetwillen euch keine Liebe schuldig.
Freuet euch, von Sorge frei; Tragt vor ihn die Bitte,
dass er uns ganz nahe sei, wohn in unserer Mitte.
(Huub Osterhuis)
Immer ist dieser dritte Tag, da wir verzagt und ratlos nach Emmaus gehen und dich nicht sehen. Und doch bist du bei uns, Herr.
Immer ist dieser dritte Tag, da wir dich hören und nicht verstehen, was rundum geschehen. Du sprichst dennoch zu uns, Herr.
Immer ist dieser dritte Tag, da uns beim Brotbrechen die Augen aufgehen und wir dich erkennen und mit brennenden Herzens gestehen:
du lebst unter uns, Herr
Halleluja!
(aus: Bischof Bode, Zeit mit Gott, S.442)
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Der Herr,
der Mächtige, Ursprung und Vollender aller Dinge,
segne dich,
gebe dir Gedeihen und Wachstum,
Gelingen deinen Hoffnungen, Frucht deiner Mühe,
und behüte dich
vor allem Argen,
sei dir Schutz in Gefahr und Zuflucht in Angst.
Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir,
wie die Sonne über der Erde Wärme gibt dem Erstarrten
und Freude gibt dem Lebendigen,
und sei dir gnädig,
wenn du verschlossen bist in Schuld,
er löse dich von allem Bösen und mache dich frei.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich,
er sehe dein Leid und höre deine Stimme,
er heile und tröste dich
und gebe dir Frieden,
das Wohl des Leibes und das Wohl der Seele,
Liebe und Glück.
Amen.
So will es der Herr,
der von Ewigkeit zu Ewigkeit bleibt.
So steht es fest nach seinem Willen für dich.
(Jörg Zink)
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Es ist Zeit
Es ist Zeit, mich von der Hand Gottes
berühren, führen und stärken zu lassen.
Es ist Zeit, mich vom Wort Gottes
ansprechen, betreffen und leiten zu lassen.
Es ist Zeit, mich von den Zusagen Gottes
ermutigen, heilen und trösten zu lassen.
Es ist Zeit, mich von den Anfragen Gottes
herausfordern, beunruhigen und bewegen zu lassen.
Es ist Zeit, mich von den Verheißungen Gottes
beeindrucken, prägen und verwandeln zu lassen
Es ist Zeit!!
(aus: Licht aus Himmelshöhn, Abendlicher Adventskalender 08, Paul Weismantel)
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Ministrantengebete
Großer, heiliger, herrlicher Gott!
Es ist schön dir zu dienen,
deinen Namen, du Höchster zu verkünden.
Dir sei die Ehre in Ewigkeit.
Amen.
Herr Jesus.
Wo zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind,
da bist du mitten unter ihnen.
Mache uns zu Christen, die dir gerne dienen.
Gib uns Kraft dafür, auch wenn wir manchmal auf einsamen Posten stehen.
Amen.
Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang
Sei der Name des Herrn gelobt.
Der Herr ist erhaben über alle Völker,
seine Herrlichkeit überragt die Himmel.
Lob und Ehre seinem Namen
Jetzt und in alle Ewigkeiten. (vgl. Ps 113)
Gott feiern...
mit Seele und Leib
mit unserer ganzen Existenz
mit allen Sinnen
mit unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
mit unserem Versagen und unserer Schuld
mit unseren Ängsten und Sorgen
mit unseren Sehnsüchten und Träumen
mit unserm Glauben
Gott wollen wir jetzt feiern.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Sei bei uns, Herr, auf unserem Weg.
Geh mit uns Schritt für Schritt.
Mach unsere tauben Ohren auf.
Lass unsere blinden Augen sehen.
Gib uns von deinem Heiligen Geist.
Lass uns in deinem Geist Gemeinde werden
und weitersagen, was uns im Glauben stärkt.
Lass uns mit Herzen, Mund und Händen dabei sein,
wenn wir nun miteinander Gottesdienst feiern.
Amen.
Lass uns ankommen, Herr,
mit unseren Gedanken,
mit unseren Herzen,
damit du ankommen kannst bei uns.
Und falls wir noch verschlossen sind,
so gib dass dein Geist und öffnet für die Feier.
Amen.
Dein Friede, Herr, sei allezeit unter uns!
Er kehre ein in unsere Herzen und Häuser,
wenn wir nun Gottesdienst miteinander feiern.
Amen.
Wenn du mich brauchst, will ich tun, was zu tun ist.
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Helfen, damit Glaube deutlich werden kann.
Wenn du mich brauchst,
bin ich da, für dich Jesus, für die Gemeinde.
Das ist meine Aufgabe.
Du hast uns Herr, gerufen,
wir sind bereit zu deinem Dienst.
Amen.
Lass uns spüren, dass du uns nahe bist
In jedem guten Gedanken, in jedem guten Wort und in jedem guten Werk!
Nimm unser Leben in deine Hände und lass nicht zu,
dass wir uns durch Egoismus und Sünde selbst zerstören!
Mach aus uns neue Menschen, die erfüllt sind von dir und von deinem Geist!
Mach aus uns neue Menschen, Gott, nach dem Vorbild Jesu!
In seinem Namen versammeln wir uns.
Amen.